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FAQ - LED-Lexikon

Hier beantworten wir Ihnen die Wichtigsten Fragen zum Thema LED. Sollte eine wichtige Frage nicht beantwortet werden, so schreiben Sie uns bitte eine E-Mail oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen!

Was ist LED?

LED steht als Abkürzung für “Light Emitting Diode“. Eine Leuchtdiode ist eine Halbleiterverbindung, bei welcher Strom direkt in Licht umgewandelt wird. Die Materialien der Halbleiterverbindung und die Farbe des emittierten Lichts stehen in direktem Zusammenhang miteinander.

LED-Leuchten sind weitaus effizienter als herkömmliche Leuchten, da sie pro eingesetztem Watt mehr Licht produzieren.

Die einfachste Umrüstung in LED-Technik kann mittels einer sogenannten "RETRO-TUBE" vorgenommen werden. Hierbei wird der Starter (bei einem konventionellen Vorschaltgerät) einfach gegen einen "LED Starter" getauscht und die LED-TUBE einfach in die vorhandernen Fassungen montiert.

Bei Leuchten mit einem EVG muss von einer Fachkraft die Innenverdrahtung der Leuchte entsprechend geändert werden.

Bei den LED-Leuchten unterscheidet man zwischen warmweiß, neutralweiß und tageslichtweiß (gemessen in Kelvin).

Warmweiß (bis ca. 3.300k) ist ein gelbweißes Licht wird meistens im privaten Bereich eingesetzt.

Neutralweiß (zwischen 3.300k und 5300k) ist auf Grund desTageslichtcharakters besonders gut für Büroräume geeignet.

LED mit einer Farbtemperatur von über 5.300k wird meistens in hohen Industriehallen oder bei der Straßenbeleuchtung eingesetzt.

Die LED-Farbtemperatur (K = Kelvin) ist sehr unterschiedlich. Man unterscheidet hier zwischen Licht mit rötlichen bis hin zu blauen Nuancen. Rot gilt dabei als warm und beinhaltet die Kelvin Werte zwischen 1.000 – ca. 5.000k. Wohingegen blau eher kühl ist und den Bereich von 6.000 – 10.000k umfasst. Licht im Bereich zwischen 3.000 – 4.000k wird als angenehm und warm empfunden und eignet sich besonders gut für Büros, Ausstellungsräume und Fabrikationshallen.

Die LED-Leuchten von Licatec haben in der Regel einen Kelvin-Wert von 3.000 – 6.000k.

Generell ist es leider nicht möglich, alle LED-Leuchten zu dimmen. In unserem Katalog finden Sie in der jeweiligen Tabelle der Leuchte unter der Rubrik „dimmbar“ immer eine Angabe darüber, ob die LED-Leuchte in der jeweiligen Ausführung gedimmt werden kann. Gerne beraten wir Sie auch persönlich zum Thema dimmbare LED-Leuchten.

In der Regel liegt der Standardrichtwert für die Lebensdauer einer Licatec-LED-LEuchte bei mind. 50.000 Stunden. Nach diesem Zeitraum hat die LED noch ca. 70-90 % ihrer urspünglichen Leuchtkraft.

Licht und Werte

Lux ist eine Einheit, welche die Beleuchtungsstärke beschreibt mit der eine Oberfläche angestrahlt wird.

Als Candela bezeichnet man die Maßeinheit einer Lichtstärke pro Raumwinkel. Gemessen wird dabei mit großem Abstand zur Lichtquelle.

CRI (Color Rendering Index) bedeutet übersetzt Farbwiedergabeindex und wird mit Ra abgekürzt. Der LED-CRI Wert beschreibt, wie die Farbwiedergabe einer künstlichen Lichtquelle verglichen mit Sonnenlicht ausfällt. Der Maximalwert liegt bei 100 Ra und bedeutet keinerlei Verfälschung der Farben durch das Licht.

  • Ra 100-90 = sehr gut
  • Ra 90-75 = gut
  • Ra 75-50 = ausreichend
  • Ra 50-0 = ungenügend

Ra-Werte sind bei sämtlichen Lichtarten zu finden. Einige Beispiele sind Tageslicht (Ra 100), Glühlampen (Ra 99), LED-Leuchten (Ra 97-75) und Leuchtstoffröhren (Ra 97-52).

Werte der Licatec LED-Leuchten finden Sie in den jeweiligen Datenblättern.

Besonders wichtig im Umgang mit LED ist die Europäische Richtlinie über künstliche optische Strahlung. Diese sorgt für Sicherheit und soll den Schutz von Augen und Haut sicherstellen.

Hierbei gibt es drei Gefahrenklassen, die in der IEC Norm 60825-1 beschrieben werden.

Klasse 1
Geräte, die unter vorhersehbahren Betriebsbedingungen sicher sind, einschließlich des direkten Hineinblicken in den Strahl mit optischen Instrumenten.

Klasse 2
Geräte, die sichtbare Strahlung im Wellenbereich von 400-700nm aussenden, wobei das Auge normalerweise durch unbewusste Handlungen, wie zum Beispiel dem "Blinzeleffekt" geschützt ist.

Klasse 3
Geräte, welche Strahlen im Wellenlängenbereich von 302,5 bis 106nm aussenden, wobei ein direkter Blick in den Strahl potentiell gefährlich ist.

Der Lichtstrom gibt die ausgesandte, sichtbare Strahlung einer Strahlungsquelle an und wird in der Einheit Lumen (lm) gemessen.

Grundlegendes

Watt (W) ist die Einheit für Leistung im internationalen Einheitensystem (SI). Leistung beschreibt, wie viel Energie pro Zeit umgesetzt wird.

Kurz gesagt:
1 Watt = 1 Joule pro Sekunde

Eine Glühbirne mit 60 Watt verbraucht pro Sekunde so viel Energie, wie 60 Joule entsprechen.
Zur Relation:

  • Ein Mensch erzeugt im Ruhezustand ungefähr 100 Watt Wärmeleistung.
  • Ein Wasserkocher mit 2000 Watt kann Wasser schnell erhitzen, weil er viel Energie pro Zeit umsetzt.

Übrigens
Die Einheit ist nach dem schottischen Ingenieur James Watt benannt, der die Dampfmaschine entscheidend verbessert hat.

Volt (V) ist die Einheit für elektrische Spannung. Spannung beschreibt, wie stark der „Druck“ ist, der elektrische Ladungen durch einen Leiter bewegt.

Kurz erklärt
Spannung ist wie der Druck in einem Wasserschlauch.
Mehr Druck → mehr Wasser fließt.
Mehr Volt → mehr Strom kann fließen (wenn der Widerstand gleich bleibt).

Beispiele aus dem Alltag

  • Eine normale AA‑Batterie hat 1,5 Volt.
  • Eine Autobatterie hat 12 Volt.
  • Eine Steckdose in Deutschland liefert 230 Volt.

Sicher.

Die CE-Kennzeichnung sagt etwas über die Sicherheit der Produkte nach EU-Recht aus. Besonders wichtig sind hierbei die elektromagnetische Verträglichkeit, bei welcher sich Geräte nicht wechselseitig miteinander beeinflussen dürfen und die Photobiologische Sicherheit, die den Schutz von Augen und Haut sicherstellt.

Die Schutzart einer Leuchte sagt etwas über die Eignung der Leuchte für unterschiedliche Umgebungsbedingungen aus (Wasser, Staub, Dämpfe, Öl etc.).

Die erste Kennziffer beschreibt den Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern.

  • 0 = nicht geschützt
  • 1 = Schutz gegen Eindringen von festen Fremdkörpern mit
  • 2 = Schutz gegen Eindringen von festen Fremdkörpern mit einem Durchmesser > 12,5 mm
  • 3 = Schutz gegen Eindringen von festen Fremdkörpern mit einem Durchmesser > als 2,5 mm
  • 4 = Schutz gegen Eindringen von festen Fremdkörpern mit einem Durchmesser > als 1 mm
  • 5 = staubgeschützt
  • 6 = staubdicht

Die zweite Kennziffer misst den Schutz gegen Wasser.

  • 0 = nicht geschützt
  • 1 = Schutz gegen senkrecht tropfendes Wasser
  • 2 = Schutz gegen tropfendes Wasser mit 15° Neigung
  • 3 = Schutz gegen Sprühwasser schräg bis 60°
  • 4 = Schutz gegen Spritzwasser
  • 5 = Schutz gegen Strahlwasser
  • 6 = Schutz gegen starkes Strahlwasser

Als Schutzklassen bezeichnet man die Unterteilung in bestimmte Kategorien bezogen auf die Sicherheitsmaßnahmen um einen elektrischen Schlag zu vermeiden.

Es existieren insgesamt vier verschiedene Schutzklassen. Schutzklasse eins und zwei sind in Bezug auf die Leuchten die bedeutendsten Klassifizierungen.

Klasse I bezieht sich auf die Schutzleiter und die damit verbundene Erdung. Hierbei müssen Gehäuseteile die leitfähig sind mit einem geerdeten Schutzsystem verbunden werden.

Klasse II beschreibt die Art der Schutzisolierung zwischen dem Gehäuse und dem Netzstromkreis.